Einem Seitenweg folgen
Jonah bog auf einen schmalen Seitenpfad ein, der von der Hauptstraße abzweigte, in der Hoffnung, dass er einen Hinweis enthielt, den die anderen übersehen hatten. Der Pfad schlängelte sich zwischen niedrigen Sträuchern, die seine Beine streiften und deren Blätter bei jedem Windstoß Geheimnisse verrieten. Die Luft fühlte sich hier schwerer an, dick mit dem Geruch von Staub und Vegetation. Er bewegte sich vorsichtig und suchte den Boden nach Abdrücken ab – Hufabdrücke, Schleifspuren oder andere Spuren, die Aufschluss darüber geben könnten, wie das Nashornbaby allein gelandet war. Jeder Schritt war von einer stillen Entschlossenheit geprägt. Er suchte nicht mehr nur nach Beweisen, sondern nach Antworten, nach etwas, das dem Unbehagen, das an seinem Bauch nagte, einen Sinn geben würde. Die Stille um ihn herum wurde nur durch das gelegentliche Rascheln von Ästen unterbrochen, als ob der Wald selbst den Atem anhielte.

Einem Seitenweg folgen
Nach Anzeichen Ausschau halten
Als sich das Licht zu einem düsteren Grau verdunkelte, suchte Jonah mit seinen Augen nach den kleinsten Details. Jeder Fußabdruck, jeder geknickte Zweig schien der Hinweis zu sein, den er brauchte. “Komm schon, da muss etwas sein”, murmelte er leise und ging in die Hocke, um einen Fleck aufgewühlter Erde zu untersuchen. Die Schatten erstreckten sich lang über den Pfad und verwischten die Grenzen zwischen Boden und Laub. Es war, als würde man in einem Puzzle ohne Ecken und Kanten nach dem Sinn suchen, und die Frustration wuchs. Dennoch ging Jona weiter, getrieben von seinem Instinkt und einem wachsenden Verantwortungsgefühl. Irgendwo in dieser verworrenen Stille gab es eine Antwort – und er war entschlossen, sie zu finden, bevor die Nacht die ganze Welt verschluckte.

Auf der Suche nach Anzeichen

